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Transkription ist eine aussprachebasierte
Darstellung von Sprache mit Hilfe einer phonetisch definierten
Lautschrift oder eines anderen Basisalphabetes als Lautschriftersatz.
Der Zweck ist es, dem Nicht-Muttersprachler eine halbwegs
richtige Aussprache des Wortes zu ermöglichen.
Für Thai kann wie für
alle anderen Sprachen das Internationale
Phonetische Alphabet IPA als Lautschrift verwendet
werden. Weil Thai jedoch nur wenige für uns außergewöhnliche
Laute enthält, wird meistens die normale lateinische
Schrift eingesetzt. Die wenigen Ausnahmen, die sich nicht
direkt darstellen lassen, sind als Ausspracheregeln gut zu
beschreiben und schnell gelernt.
Transkription hat den Nachteil, abhängig von der Zielsprache
zu sein. Thai kennt z. B. die Laute „ö“ und
„ü“, die uns in der deutschen Sprache geläufig
sind und direkt geschrieben werden können. Im Englischen
dagegen fehlen eigene Zeichen dafür, so dass die Laute
„umschrieben“ werden müssen. Selbst das geschieht
oftmals nicht einheitlich, weil jeder Autor sein eigenes System
zu optimieren sucht. Weil die meisten bei uns gebräuchlichen
Transkriptionen aus dem angelsächsischen Raum stammen,
hat es der deutsche Muttersprachler nicht leicht, die richtige
Aussprache anhand der Umschrift zu erlernen.
Aus dem gleichen Grund kann die Umschrift auch nur bedingt
eingesetzt werden, um als Schriftersatz selbst zwischen Nationen,
die das selbe Basisalphabet verwenden, zu fungieren. Auch
ein des Englischen mächtiger Thailänder kann mit
„englischer“ Umschrift kaum etwas anfangen.
Umschrift kann daher nur ein Hilfsmittel zum Erlernen der
richtigen Aussprache sein, und das auch nur, wenn sie in der
Zielsprache verfasst ist.
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